Opel Ampera-e

Elektroauto Opel Ampera-e
  • Geschwindigkeit: 4 Sterne
  • Reichweite: 10 Sterne
  • Verbrauch: 9 Sterne
  • Ladedauer: 5 Sterne
  • Preis: 4 Sterne
  • Beliebtheit: 6 Sterne

Beschreibung: Opel Ampera-e

Opel schickt mit dem Ampera-e schon den zweiten Amprera ins Rennen: Der erste Ampera erschien bereits im Jahr 2011, konnte hierzulande aber nicht so richtig durchstarten; wohl auch, weil es sich bei diesem Fahrzeug um ein Hybrid-Auto handelt, nicht um ein vollwertiges Elektroauto. Der aktuelle Ampera-e dagegen wurde von Anfang an als reines Elektroauto konzipiert.

Ähnlich wie beim Tesla wurde die komplette Energieversorgung auch beim Ampera-e im Fahrzeugboden untergebracht. Das ermöglicht ein in dieser Klasse ungewöhnlich großes Innenraumangebot und insgesamt generell sehr kompakte Abmessungen.

Eines der wesentlichen Merkmale des Ampera-e ist dessen hohe Reichweite. Im NEFZ-Zyklus werden 500 Kilometer erreicht; eine Angabe, die Opel aber gleich selbst relativiert. Für den WLTP-Zyklus (dieser ist etwas praxisnäher und soll den NEFZ-Wert in den kommenden Jahren ersetzen) gibt Opel eine Reichweite von 380 Kilometern an, und das dürfte auch der Realität entsprechen. Für ein Elektroauto ist dies aber in jedem Fall ein exzellenter Wert.

Der Elektromotor im Ampera-e leistet 150 Kilowatt (204 PS) und regelt bei einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h ab. Den Spurt von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde schafft der Opel-Flitzer in etwas mehr als 7 Sekunden (7,2), wobei ein maximales Drehmoment von 360 Nm zur Verfügung steht.

Der Opel Ampera kann in drei verschiedenen Fahrmodi betrieben werden. Wie bei den meisten Elektroautos entsprechen die Fahrprogramme lediglich dem Grad der Rekuperation. In den Sparprogrammen wird dabei in der Regel (so auch beim Opel) die Rekuperation so stark erhöht, dass man bei vorausschauender Fahrweise kaum noch bremsen muss. Beim Ampera lässt sich die Rekuperation außerdem manuell feinjustieren.

Das Opel-Elektroauto wird nach jüngsten Informationen erst im Sommer 2017 in Deutschland erhältlich sein. Bislang wird der Ampera-e in Europa lediglich in Norwegen verkauft, was Opel mit den begrenzten Produktionskapazitäten bei General Motors in den USA erklärt.

Reichweite: Opel Ampera-e

Die hervorragende Reichweite von 500 Kilometern verdankt der Ampera in erster Linie seiner großzügig bemessenen Batterie, die 60 Kilowattstunden Energie speichern kann. Der Energieverbrauch auf 100 Kilometern ist mit weniger als 13 Kilowattstunden (12,9, errechnet aus Angaben des Chevrolet Bolt, siehe unten) aber ebenfalls sehr niedrig und trägt daher auch zu der enormen Reichweite bei.

Verbrauch und Ladedauer: Opel Ampera-e

Für 100 Kilometer benötigt der Ampera-e 12,9 kWh - ein zumindest auf dem Papier sehr guter Wert. Dies entspräche umgerechnet einem Benzinverbrauch von ungefähr zwei Litern pro 100 Kilometer.

Die Kehrseite der großen Batterie ist naturgemäß eine lange Ladezeit. Auch wenn die endgültigen Werte noch nicht ganz klar sind, kann man heute schon sagen, dass sich das Opel Elektroauto nicht unbedingt für normale Haushaltssteckdosen eignet – die Ladedauer dürfte hier bei mehr als 24 Stunden liegen. An einer 22-Kilowatt-Wallbox dürften um die drei Stunden für eine 100-Prozent-Ladung realistisch sein. Opel wirbt mit einer etwas ungewöhnlichen Angabe und spricht von 30 Minuten Ladezeit an einer 50-Kilowatt-Gleichstromtankstelle, die für 150 Kilometer (NEFZ) reichen soll.

Preise und Varianten: Opel Ampera-e

Bislang ist der Ampera-e nur in Norwegen erhältlich. Dort kostet er rund 33.500 Euro, wobei aber eine Reihe von staatlichen Fördergeldern bereits eingerechnet sind. Der fast vollständig baugleiche Chevrolet Bolt EV kostet in den USA knapp 37.500 Dollar, bei einem Eurokurs von 1,10 also ebenfalls knapp 33.500 Euro. Dieser Wagen ist dort seit Oktober 2016 verfügbar.

Geschichte: Opel Ampera-e

Der Ampera-e ist im Grunde ein Chevrolet Bolt (EV). Dieses Elektroauto wurde erstmals als Konzeptfahrzeug im Jahr 2015 vorgestellt. Die vorher unter ähnlichen Namen verkauften Chevrolet Volt und Opel Ampera dagegen haben beide nichts mit den hier vorgestellten Elektroautos zu tun. Beide sind Plug-in-Hybride und haben auch eine gänzlich andere Karosserieformen. Diese Fahrzeuge wurden ab Dezember 2010 produziert. Einige Modelle wurden aber bereits wieder eingestellt.

Fotos: Opel Ampera-e

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