VW E-Golf

Elektroauto VW E-Golf
  • Geschwindigkeit: 4 Sterne
  • Reichweite: 7 Sterne
  • Verbrauch: 8 Sterne
  • Ladedauer: 5 Sterne
  • Preis: 4 Sterne
  • Beliebtheit: 8 Sterne

Beschreibung: VW E-Golf

Volkswagen hat sich relativ viel Zeit gelassen und erst 2014 ein elektrisches Serienmodell des Golf, den VW E-Golf präsentiert. Es ist auch erst das zweite Elektrauto des Konzerns nach dem E-Up. Dennoch soll die Modellreihe schnell ausgebaut werden, spätestens seit dem Abgasskandal scheint es VW ernst zu meinen mit der Elektromobilität. Das neueste Modell, im Herbst 2016 vorgestellt und ab 2017 zu haben, hat denn auch eine Reihe deutliche Verbesserungen erfahren, vor allem beim Herzstück eines jeden Elektroautos, der Batterie.

Diese hat jetzt eine Kapazität von knapp 36 kWh, knapp 50 Prozent mehr als der bis dato verwendete Energiespeicher. Das erhöht die Reichweite auf 300 Kilometer im NEFZ-Fahrzyklus, der Verbrauch auf 100 Kilometer liegt entsprechend bei 12,7 kWh. Ältere Modelle, die bis 2016 gebaut wurden, bringen es dagegen auf nur 190 km Reichweite, der Akku speichert hier nur 24,2 kWh.

Der Motor leistet 100 kW (136 PS) und beschleunigt in 9,6 Sekunden von 0 auf 100. Das maximale Drehmoment liegt bei 270 Nm, die wie immer bei Elektroautos praktisch aus dem Stand heraus zur Verfügung stehen. In der Spitze schafft der elektrische Golf 150 km/h, dann riegelt die Elektronik ab. Die Daten des Modelles vor 2017: 10,4 s auf 100 km/h, 85 kW (115 PS), 270 Nm Drehmoment, 140 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Wenn der Akku komplett leergefahren ist, dauert es im besten Falle 60 Minuten, um diesen wieder zu 80 Prozent vollzuladen. Dafür ist allerdings eine Gleichstrom-Ladestation mit 40 kW Leistung vonnöten. An einer einfachen Wallbox mit 7,2 kW Wechselstrom dauert ein kompletter Ladevorgang von 0 auf 100 Prozent sechs Stunden, an einer Haushaltssteckdose im Idealfall 12 Stunden. Warum man diese aber nicht dauerhaft voll belasten kann, erklären wir auf der Startseite alleelektroautos.de.

Das wohl größte Manko des VW E-Golf ist dessen Preis: Knapp 35.000 Euro sind für die Basisversion fällig, möchte man eine (sinnvolle) Wärmepumpe mitbestellen, verteuert dies die Anschaffung weiter - weitere Extras wie eine 50-kWh-Schnelllademöglichkeit kosten ebenfalls extra.

Verbrauch: VW E-Golf

Der VW E-Golf verbraucht knapp im kombinierten Betrieb 12,7 Kilowattstunden. Bei der aktuellen Batterie-Ausbaustufe reicht dies für 300 Kilometer. Im Winter ergibt sich nach Abzug von Heizung und aller Sicherheitsreserven eine geschätzte Reichweite von 160 bis 180 Kilometern mit dem 2017er-Modell.

Preise und Varianten: VW E-Golf

Der VW E-Golf kostet in der Basisvariante knapp 35.000 Euro. Verschiedene Sonderausstattungen sind gegen Aufpreis erhältlich, darunter auch ein 50-kW-Schnellladesystem. Die endgültigen Preise werden erst Anfang 2017 bekanntgegeben, wenn der Elektrogolf auch bestellt werden kann.

Geschichte: VW E-Golf

Zwar gibt es den E-Golf erst seit 2014; Volkswagen hat jedoch schon sehr viel früher mit Elektro-Varianten des Golf experimentiert. Schon in den 1970er-Jahren gab es mit dem "Citystromer" einen elektrisch angetriebenen VW Golf. Dieser kam vor allem bei großen Unternehmen wie RWE zum Einsatz. Aufgrund der damals verwendetet Bleiakkus lagen Verbrauch und Reichweite jedoch in einem so ungünstigen Bereich, dass der Wagen nie in den freien Verkauf gelangte. Der aktuelle E-Golf wird dagegen seit 2014 in Serie gefertigt, gleich im ersten Jahr konnte der Golf mehr als 1.000-mal verkauft werden und sprang somit auf Platz 4 der beliebtesten Elektroautos in Deutschland.

Fotos: VW E-Golf

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Videos: VW E-Golf

Ratgeber: Alles Wissenswerte zum VW E-Golf

 
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