VW E-Up

Elektroauto VW E-Up
  • Geschwindigkeit: 3 Sterne
  • Reichweite: 4 Sterne
  • Verbrauch: 9 Sterne
  • Ladedauer: 9 Sterne
  • Preis: 5 Sterne
  • Beliebtheit: 7 Sterne

Beschreibung: VW E-Up

Der E-Up teilt grundsätzlich die Schwächen des größeren E-Golf: Er ist vergleichsweise teuer und die Reichweite ist begrenzt. Im Gegensatz zur jüngsten 2017-er Variante des Golf, wo die Reichweite deutlich gesteigert wurde, bleibt sie beim E-Up bis auf Weiteres gering.

Im Gegensatz zum VW E-Golf hat der E-Up nämlich noch kein Update der Batterie erfahren. Diese speichert in der aktuellen Variante 18,7 Kilowattstunden, was schon 2014 bei der Markteinführung vergleichsweise wenig war. Die Konkurrenz bietet hier fast durchweg mehr als 20 Kilowattstunden, Lediglich der "E-"Smart liegt mit 17,6 Kilowattstunden in einer ähnlichen Region.

Eine weitere große Einschränkung ist die sehr geringe Höchstgeschwindigkeit von abgeriegelten 130 Kilometern pro Stunde. VW preist den E-Up daher auch als reines Stadtauto an. Vom Motor her wäre der Kleinwagen aber durchaus auch als Mittel- und Langstreckenfahrzeug zu gebrauchen: Das Antriebsaggregat leistet 60 Kilowatt (82 PS) und beschleunigt in 12,4 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer (maximales Drehmoment: 210 Newtonmeter). Ohne Abriegelung würde die Batterie aber wohl zu schnell leer werden.

Die geringe Akkukapazität ermöglicht andererseits recht kurze Ladezeiten. Mit einer handelsüblichen Wallbox (3,6 kWh) ist der E-Up in knapp sechs Stunden zu 100 Prozent vollgeladen (in annähernd 4 Stunden zu 80 Prozent). Gegen Aufpreis von knapp 600 Euro ist auch ein Schnellladeanschluss verfügbar, mit dem die Batterie in einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen werden kann (knapp eine Stunde für eine vollständige Ladung).

Der Volkswagen E-Up kostet in der Basisvariante 26.900 Euro. Als Zubehör hinsichtlich der Elektromobilität steht jede lediglich der Schnell-Ladeanschluss zur Verfügung, eine Variante mit höherer Batteriekapazität gibt es bislang nicht.

Wie bei den meisten Elektroautos gibt es verschiedene Fahrprogramme, beim E-Up heißen diese "Normal", "Eco" und "Eco Plus". In der Regel gibt es aber nur wenig Einsparpotenzial und wenn, dann bringt dies erhebliche Einbußen beim Komfort mit sich (beispielsweise eine deutlich geringere Heizungsleistung).

Reichweite: VW E-Up

Die Reichweite des kleinen Elektroflitzers liegt nach offiziellen Angaben bei 160 Kilometern, was natürlich dem Optimalfall entspricht. In der Praxis dürften 120 bis 150 Kilometer realistisch sein, im Winter und unter Extrembedingungen verbleiben etwa 80 bis 100 Kilometer.

Verbrauch: VW E-Up

Der VW E-Up verbraucht knapp im kombinierten Betrieb 12,7 Kilowattstunden. Bei der aktuellen Batterie-Ausbaustufe reicht dies für 300 Kilometer. Im Winter ergibt sich nach Abzug von Heizung und aller Sicherheitsreserven eine geschätzte Reichweite von 160 bis 180 Kilometern mit dem 2017er-Modell.

Preise und Varianten: VW E-Up

Der VW E-Up kostet in der Basisvariante knapp 27.000 Euro. Einige Extras wie eine Klimaanlage sind darin enthalten, die fast obligatorische CCS-Ladedose kostet aber 625 Euro extra. Für den Lieferverkehr hält VW die Variante "VW e-load-up bereit, bei der Teile des Innenraums zugunsten einer höheren Zuladung gestrichen wurden. Diese Variante kostet 500 Euro mehr als der "normale" E-Up.

Geschichte: VW E-Up

Der E-Up zählt zu den älteren Elektrofahrzeugen im VW-Konzern. Schon 2013 gab es das erste Modell im Handel, an den wesentlichen technischen Daten hat sich seitdem wenig geändert. Der E-Load-Up kam 2014 auf den Markt. Der aktuelle E-Up mehr 2016 mehr als 550-mal zugelassen; er ist somit ein relativ beliebtes Elektroauto in Deutschland, wenngleich es nicht an die Zahlen des E-Golf oder BMW i3 herankommt.

Fotos: VW E-Up

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